Anders als eine klassische Schere arbeitet der Calligraph mit einer sehr scharfen, geneigten Klinge. Nach Angaben des Herstellers wird das Haar dabei konstant in einem Winkel von 21 Grad angeschnitten. Durch diese schräge Schnittfläche entsteht eine andere Haarspitze als bei einem geraden Schnitt.
Der Hersteller beschreibt als Vorteile unter anderem mehr Bewegung, leichteres Styling sowie mehr Volumen und Glanz. Für mich ist aber entscheidend, diese Möglichkeiten nicht pauschal zu versprechen, sondern passend einzusetzen: Was bei feinem Haar Fülle unterstützen kann, braucht bei Locken eine andere Führung als bei sehr langen, dichten Haaren.
Deshalb beginnt ein Calligraphy Cut bei mir mit genauem Hinsehen. Ich beurteile Haarstruktur, Haardichte, Fallrichtung, Spitzen, Bewegung und deinen Alltag. Erst daraus entsteht die passende Schnittstrategie.